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Course-Handicap-Rechner: deine Spielvorgabe für 18 und 9 Löcher
Handicap-Index, Slope und Course Rating eintragen, fertig: Der Rechner zeigt dein Course Handicap, früher Spielvorgabe genannt, und auf welchen Löchern du wie viele Vorgabeschläge bekommst.
Rechner · Course Handicap
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Rechner · Vierer, Auswahldrive, Chapman
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So rechnet der Rechner
Dein Handicap-Index gilt auf einem Platz mittlerer Schwierigkeit. Das Course Handicap passt ihn an den Platz und den Abschlag an, auf dem du heute spielst.
Course Handicap = Handicap-Index × (Slope ÷ 113) + (Course Rating − Par)
Das Ergebnis wird auf eine ganze Zahl gerundet, ab ,5 nach oben. Die Vorgabeschläge verteilen sich nach dem Stroke Index: erst ein Schlag auf jedem Loch, beginnend beim schwersten Loch (Stroke Index 1), dann ein zweiter Schlag in derselben Reihenfolge.
Beispiel: Index 36,0, Slope 128, Course Rating 71,8, Par 72. Also 36,0 × 128 ÷ 113 = 40,78, dazu 71,8 − 72 = −0,2. Macht 40,58, gerundet 41. Du bekommst 2 Schläge auf jedem Loch und einen dritten auf den Löchern mit Stroke Index 1 bis 5.
Alle Schritte mit Tabelle und Hintergrund stehen im Ratgeber Course Handicap berechnen.
Course Handicap für 9 Löcher
Für 9 Löcher halbiert der Rechner deinen Index, rundet auf eine Nachkommastelle und rechnet mit den 9-Loch-Werten des Platzes. Stell dafür oben „9 Löcher“ ein und trag 9-Loch-Slope, 9-Loch-Course-Rating und das Par der neun Löcher ein. Das 18-Loch-Ergebnis einfach zu halbieren, ist nicht korrekt.
Playing Handicap: der Anteil aus der Ausschreibung
Das Playing Handicap ist die Zahl der Schläge, die im Turnier für die Wertung zählt. Die DGV-Handicap-Regeln empfehlen für Einzel-Zählspiel, auch nach Stableford, 100 Prozent. Dann ist das Playing Handicap gleich dem Course Handicap. Schreibt die Ausschreibung einen kleineren Anteil vor, trag ihn oben im Feld „Anteil“ ein. Der Rechner wendet ihn auf das ungerundete Course Handicap an und rundet erst am Ende.
Spielvorgabe im Team: Vierer, Auswahldrive, Chapman
Im Vierer spielt ihr zu zweit einen Ball. Für die Partei gilt ein gemeinsames Course Handicap. Der DGV beschreibt dafür diese Rechenwege:
| Spielform | Course Handicap der Partei |
|---|---|
| Vierer (klassisch) | beide Course Handicaps addiert, geteilt durch 2 |
| Vierer mit Auswahldrive | 60 % des niedrigeren plus 40 % des höheren Course Handicaps |
| Chapman-Vierer | 60 % des niedrigeren plus 40 % des höheren Course Handicaps |
Für den Vierer mit Auswahldrive schreibt der DGV ausdrücklich vor, auf ganze Schläge zu runden, ab ,5 nach oben. Der Rechner rundet bei allen drei Spielformen so. Wie immer gilt: Legt die Ausschreibung etwas anderes fest, zählt die Ausschreibung.
Scramble und Vierball
Beim Scramble gibt es keine feste Regel. Wie das Handicap der Mannschaft berechnet wird, legt die Spielleitung fest, die Werte stehen in der Ausschreibung. Beim Vierball spielt jeder seinen eigenen Ball mit seinem eigenen Course Handicap. Weil Partner sich beraten dürfen, zählt ein Vierball nicht fürs Handicap.
Häufige Fragen
Wie berechne ich mein Course Handicap?
Course Handicap = Handicap-Index × (Slope ÷ 113) + (Course Rating − Par), gerundet auf eine ganze Zahl. Slope, Course Rating und Par stehen für deinen Abschlag auf der Scorekarte oder am ersten Abschlag.
Ist das Course Handicap dasselbe wie die Spielvorgabe?
Ja. Vor dem World Handicap System hieß der Wert in Deutschland Spielvorgabe. Heute heißt er Course Handicap und wird genauso gebraucht: als Zahl deiner Vorgabeschläge auf diesem Platz.
Wie rechne ich das Course Handicap für 9 Löcher?
Du halbierst deinen Handicap-Index, rundest auf eine Nachkommastelle und rechnest mit 9-Loch-Slope, 9-Loch-Course-Rating und 9-Loch-Par. Das 18-Loch-Ergebnis einfach zu halbieren, ist nicht korrekt.
Wie wird das Handicap beim Vierer berechnet?
Beim klassischen Vierer werden die Course Handicaps beider Partner addiert und durch zwei geteilt. Beim Chapman-Vierer und beim Vierer mit Auswahldrive zählen 60 Prozent des niedrigeren und 40 Prozent des höheren Course Handicaps.
Welches Handicap gilt beim Scramble?
Dafür gibt es keine Regel. Die Spielleitung legt in der Ausschreibung fest, wie das Handicap der Mannschaft berechnet wird.


